52,3° Nord
Eine Einladung zum Fremdsein für alle ab 14 Jahren
Premiere: Theater Strahl, Berlin, 2011
In Kooperation mit Theater Strahl
Inszenierung
Welche Bedeutung hat das Fremde in einer Stadt, in der Fremdsein die Regel ist?
52,3° Nord lädt ein, gemeinsam die Facetten des Fremdseins zu erforschen. In der Inszenierung geht es um Flüchtlingsbiografien ebenso wie um Berliner Kieze und Schulhofcliquen. Das interaktive Theater regt zu einer lebendigen Auseinandersetzung über fremde Lebensentwürfe und die eigene Identität an. In einer experimentellen Laborsituation werden die Erfahrungen der jugendlichen Zuschauer*nnen direkt aufgegriffen und in das Spiel eingebunden.
Fast ein Jahr hat die Kompanie Kopfstand mit Berliner Jugendlichen das Thema erforscht und Geschichten und autobiografische Schicksale gesammelt. Ziel war es, gemeinsam die Vielfältigkeit des Themas "Fremdsein" auszuloten.
-
Ensemble
Spiel: Charlotte Baumgart, Julia Bihl,
Regie: Annina Roth
Bühne: Michael Ottopal
Video: Yoann Trellu
Musik: Thomas Seher, Johannes Birlinger
Dramaturgie: Oliver Kahrs -
Das Projekt wurde gefördert durch


-
Pressestimmen
„Die Schauspielerinnen von der Schweizer Kompanie Kopfstand trotzen dem Thema viele Facetten ab und verbinden sie leichthändig und mit perfektem timing. Es ist kein moralinsaures Lehrstück, sondern ein ernstes witziges Gedankenspiel. Gedacht ist das Stück für Jugendliche ab 14, aber auch Erwachsene werden unterhalten und nachdenklich gemacht.”
13.9.2012| Inforadio„Das Theater beginnt vor dem Theater: Eine Performerin interviewt ankommende Zuschauer. Die Antworten werden später Teil der Inszenierung, die das Performancetrio Kompanie Kopfstand gemeinsam mit dem Theater Strahl für Jugendliche ab 14 Jahren erstellt hat. … Die Vielzahl der Mittel und diversen vorgeführten Komplexe des Fremdseins könnten das Stück überfrachten, doch durch parodistische Elemente aufgelockert, gelingt ein abwechslungsreicher Abend mit Tiefgang.”
zitty Nr. 20/2011

