Von Menschen und Mäusen
Ein performativ forschendes Theaterprojekt mit Jugendlichen
Premiere: Theater Strahl, Berlin, 2014
In Kooperation mit Schüler*innen des Rückert Gymnasiums Berlin und Theater Strahl
Recherche/ Vermittlung
Über Geld spricht man nicht – oder doch?
Für was gibt man sein Geld aus?
Auf was kann man (nicht) verzichten?
Was kann man nicht mit Geld kaufen?
Wie wird man arm, wie wird man reich?
Wie sieht ein gutes Leben aus?
Seit der Finanzkrise hat die Verteilung von Geld und Finanzen in unserer Welt mehr Aktualität bekommen. Besonders auf Jugendliche hat die Werbeindustrie einen starken Fokus gelegt; junge Menschen sind zu einer kräftigen Konsumentengruppe angewachsen und identifizieren sich mehr denn je über Handyverträge oder Turnschuhe, Uhren und Mützen der richtigen Marke. In Bildungs-und Freizeiteinrichtungen treffen unterschiedliche soziale Schichten aufeinander und erleben oft Einschränkungen aufgrund ihrer sozialen Schicht.
Die Klasse 9c des Rückertgymnasiums begibt sich zum Themenkomplex „Arm/Reich“ auf eine theatrale Forschungsreise begleitet von 4 Künstler*innen der Kompanie Kopfstand. Verbunden mit aktiver Wissensvermittlung, eigenem Tun, ästhetischen Forschungshandwerkzeug und intensiver Reflexionsarbeit nach jedem Forschungstag gehen sie ihren Fragen aus verschiedenen Sichtweisen nach.
Ziel des Projektes ist es, dass sich die Schüler*innen von den persönlichen Gedanken zum Thema Geld in die philosophische und praktische Recherche vorarbeiten, Missstände aufspüren, (utopische) Alternativen entwickeln - von ganz klein bis ganz groß gedacht, ohne Anspruch auf tatsächliche Realisierbarkeit.
-
Ensemble
Beteiligte Künstler*innen: Julia Bihl, Charlotte Baumgart, Johannes Birlinger, Tina Müller, Lisa Scheibner
Beteiligte Jugendliche: Schüler*innen des Rückert Gymnasiums Berlin -
Das Projekt wurde gefördert durch
Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung